Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB“) regeln das Rechtsverhältnis zwischen: Parnassus Immersive GmbH, einer nach österreichischem Recht gegründeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung, ATU70696428, mit Sitz in der Günthergasse 3 Top 5A1090 (im Folgenden als „Veranstalter” bezeichnet) und jeder Person, die die unter https://light-of-creation.com/ zugängliche Website (im Folgenden als „Website” bezeichnet) zum Ansehen, Reservieren und Kaufen eines Tickets nutzt (im Folgenden als „Kunde” bezeichnet).
Diese Bedingungen legen die Regeln und Bedingungen für die Nutzung der Website durch den Kunden fest und regeln den Abschluss eines Fernabsatzvertrags über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer Freizeitaktivität, insbesondere den Kauf eines Tickets für die Projektionsshow, die in der Votivkirche Rooseveltplatz, 1090 Wien (im Folgenden als „Veranstaltungsort” bezeichnet) stattfindet. Der Kunde erklärt ausdrücklich, dass er diese Bedingungen sowie die Datenschutzerklärung vor Abschluss seiner Bestellung gelesen, verstanden und akzeptiert hat. Durch Anklicken der Schaltfläche zur endgültigen Abgabe der Bestellung mit Zahlungsverpflichtung schließt der Kunde einen Fernabsatzvertrag mit dem Veranstalter zu den hierin festgelegten Bedingungen ab.
Der Veranstalter weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass der Kauf von Tickets für die Veranstaltung unter den Ausschluss des Widerrufsrechts (gemäß § 18 (1) Nr. 10 FAGG und Art. 16(l) CRD) fällt, da es sich um eine Freizeitleistung handelt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erbracht wird.
Diese AGB treten mit dem Datum ihrer Veröffentlichung auf der Website in Kraft und ersetzen alle früheren Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Tickets für die Veranstaltung.
Abschnitt I – Allgemeine Informationen
Art. 1 Diese Website wird verwaltet und betrieben von.
Name: Parnassus Arts Productions GmbH
UID-Nummer: ATU70696428
Hauptsitz und Sitz der Gesellschaft: Günthergasse 3 Top 5A1090, Wien
Korrespondenzadresse: Günthergasse 3 Top 5A1090, Wien
E-Mail: office@light-of-creation.com
Telefon: +43 1 376 3399
Art. 2 Die zuständige Behörde für den Verbraucherschutz in Österreich, einschließlich der Durchsetzung des Fernabsatz- und Außer-Geschäftsraum-Vertragsgesetzes, ist:
Name: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)
Hauptsitz und Sitz: Wien, Österreich
Korrespondenzadresse: Stubenring 1, 1010 Wien, Österreich
E-Mail: post@sozialministerium.at
Telefon: +43 1 71100-0
Abschnitt II – Begriffsbestimmungen
Art. 3 Für diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) haben die folgenden Begriffe die nachstehend angegebene Bedeutung:
- Der Veranstalter – Die juristische Person Parnassus Arts Productions GmbH, UIC:ATU70696428, mit Hauptsitz und Sitz in der Günthergasse 3 Top 5A1090, Wien, die die Veranstaltung anbietet und durchführt und mit dem Kunden einen Vertrag über den Verkauf der Eintrittskarte abschließt.
- Der Kunde oder Verbraucher – Jede natürliche Person, die zu Zwecken handelt, die gemäß § 1 (1) Nr. 2 KSchG (Österreichisches Konsumentenschutzgesetz) weder überwiegend noch ganz im Rahmen ihrer gewerblichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit erfolgt. Diese Definition gewährleistet die Einhaltung der Verbraucherrechtsrichtlinie (CRD) und der österreichischen Verbraucherschutzgesetze.
- Die Website – Die vom Veranstalter betriebene Online-Plattform, die unter [Website-URL einfügen] zugänglich ist und für die Präsentation, den Verkauf und die Buchung von Tickets für die Veranstaltung genutzt wird, einschließlich aller zugehörigen Subdomains und digitalen Anwendungen.
- Die Veranstaltung – Die spezifische Darbietung oder Erfahrung mit dem Titel „[Name der Veranstaltung einfügen, z. B. Galaxies Ignite]“, die Gegenstand des Ticketkaufs ist. Die Veranstaltung ist eine einmalige Dienstleistung im Zusammenhang mit einer Freizeitaktivität (Projektionsshow), die an einem bestimmten Datum oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums erbracht wird.
- Ticket – Der dokumentarische oder digitale Nachweis (z. B. E-Ticket, Print-at-Home-Ticket oder mobiler QR-Code) für den nicht übertragbaren Anspruch des Kunden auf Zutritt zu der bestimmten Veranstaltung zu dem angegebenen Datum, der angegebenen Uhrzeit und dem angegebenen Ort innerhalb der Veranstaltungsstätte nach erfolgreicher Bezahlung.
- Fernabsatzvertrag – Ein Vertrag, der zwischen dem Veranstalter und dem Kunden im Rahmen eines organisierten Fernabsatz- oder Dienstleistungserbringungssystems ohne gleichzeitige physische Anwesenheit des Veranstalters und des Kunden unter ausschließlicher Verwendung eines oder mehrerer Fernkommunikationsmittel (z. B. der Website) bis einschließlich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geschlossen wird.
- Ausschluss des Widerrufsrechts – Die Bestimmung gemäß Art. 16(l) CRD und § 18 (1) Nr. 10 FAGG, wonach das allgemeine Widerrufsrecht nicht für Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten gilt, wenn der Vertrag ein bestimmtes Datum oder einen bestimmten Zeitraum für die Leistungserbringung vorsieht. Da es sich bei der Veranstaltung um eine Freizeitaktivität handelt, die für einen bestimmten Termin vorgesehen ist, gilt dieser Ausschluss für den Kauf des Tickets.
- Personenbezogene Daten – Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person („betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, gemäß Art. 4 Abs. 1 DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung).
- Veranstaltungsort – Der physische Ort [Adresse des Veranstaltungsorts einfügen] (z. B. die Kirche, die Einrichtung oder der dafür vorgesehene Raum), an dem die Veranstaltung stattfinden soll und zu dem das Ticket Zutritt gewährt.
- Höhere Gewalt – Ein unvorhersehbares, unvermeidbares und externes Ereignis, das außerhalb der zumutbaren Kontrolle des Veranstalters liegt und den Veranstalter daran hindert, seine vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Dazu gehören unter anderem Naturkatastrophen, Epidemien, zwingende behördliche oder amtliche Anordnungen, Kriege, Unruhen oder größere Ausfälle der Infrastruktur.
- Anwendbares Recht und Gerichtsbarkeit – Das für diese Bedingungen und alle darunter abgeschlossenen Verträge maßgebliche Recht ist das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen. Der vereinbarte Gerichtsstand für Kunden, die Verbraucher sind, bestimmt sich nach § 14 KSchG, in der Regel ist dies ihr Wohnsitz in Österreich.
- Kommerzielle Nachrichten – alle Nachrichten, die über elektronische Kommunikationskanäle (wie E-Mail, SMS, Benachrichtigungen) oder in Form von Bildern und Texten versendet werden und allgemeine und thematische Informationen zu verfügbaren Werbeaktionen, Rabatten, Preisnachlässen für einzelne Waren sowie für ganze Kategorien oder Unterkategorien enthalten, die vom Veranstalter angeboten werden.
- Böswillige Handlungen oder Unterlassungen umfassen alle Handlungen oder Unterlassungen, die gegen gesetzliche Normen verstoßen, Online-Praktiken verletzen oder Risiken für andere Personen darstellen, die mit dem Internet oder verwandten Netzwerken verbunden sind. Handlungen, die die Rechte anderer im Internet verletzen oder beeinträchtigen, gegen geltende Standards verstoßen oder Sicherheitsrisiken verursachen, sind strengstens untersagt. Dazu gehören das Versenden unaufgeforderter Marketingnachrichten, das unbefugte Eindringen in gesicherte Bereiche, das Ausnutzen von Systemschwachstellen zum persönlichen Vorteil sowie Spionage oder Sabotage. Dazu gehören auch die Verbreitung schädlicher Software wie Viren, die unbefugte Übernahme der Kontrolle über Geräte und die Störung der Online-Aktivitäten anderer. Solches Verhalten ist strengstens untersagt.
- Verkaufspreis – Der Endpreis einschließlich Mehrwertsteuer und aller anderen Steuern und Abgaben, den der Kunde zahlen muss, um das Eigentum an den bestimmten Waren zu erwerben.
Abschnitt III – Merkmale der Buchungswebsite
Art. 4 (1) Die Website dient als exklusive digitale Plattform, über die der Kunde aus der Ferne Tickets für die Veranstaltung suchen, auswählen und kaufen kann. Der Veranstalter stellt über die Website die folgenden Kernfunktionen zur Verfügung, um den Abschluss eines Fernabsatzvertrags für die Veranstaltungsdienstleistung zu erleichtern:
- Präsentation der Veranstaltung: Anzeige umfassender Informationen zu den Hauptmerkmalen der Veranstaltung (die sechs Kapitel, Projektionen, Erzählung), den Details zum Veranstaltungsort, den geplanten Terminen und Zeiten sowie den geltenden Preisstrukturen.
- Ticketauswahl und Verfügbarkeit: Möglichkeit für den Kunden, das gewünschte Datum und die gewünschte Uhrzeit für die Veranstaltung auszuwählen, sowie Bereitstellung aktueller Informationen über die verbleibende Verfügbarkeit von Tickets für den ausgewählten Termin.
- Auftragserteilung und Bestätigung: Dem Kunden wird die Möglichkeit gegeben, einen verbindlichen Auftrag für die ausgewählten Tickets zu erteilen, und es wird eine ausdrückliche Bestätigung des abgeschlossenen Fernabsatzvertrags auf elektronischem Wege bereitgestellt, einschließlich einer Zusammenfassung des Auftrags und der geltenden Bedingungen.
- Sichere Zahlungsabwicklung: Ermöglichung einer sicheren Online-Zahlung für die gekauften Tickets über akzeptierte Zahlungsmethoden (z. B. Kreditkarte oder PayPal) in Übereinstimmung mit den Finanzdienstleistungsvorschriften.
- Ticketlieferung: Sicherstellung der sofortigen elektronischen Lieferung des Tickets (z. B. als PDF oder mobiler QR-Code) an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse nach erfolgreichem Abschluss und Bezahlung des Vertrags.
(2) Die vom Veranstalter über die Website angebotene Dienstleistung ist die Vermittlung und der Verkauf des Tickets, das den Zugang zur Veranstaltung gewährt – eine Dienstleistung im Zusammenhang mit einer bestimmten Freizeitaktivität.
5 (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Rechtsverhältnis zwischen dem Veranstalter und dem Kunden durch die Nutzung der Website und den daraus resultierenden Abschluss eines Fernabsatzvertrags. Mit der Bestellung über die Website erkennt der Kunde die Geltung dieser AGB ausdrücklich an und erklärt sich damit einverstanden.
(2) Gemäß dem Ausschluss des Widerrufsrechts hat der Kunde nach Abschluss des Fernabsatzvertrags kein gesetzliches Recht auf Stornierung oder Widerruf des Kaufs eines Tickets, da die Dienstleistung eine Freizeitaktivität mit einem bestimmten Leistungsdatum betrifft. Die einzige Grundlage für eine Rückerstattung ist eine Absage oder wesentliche Änderung der Veranstaltung durch den Veranstalter, wie in Abschnitt VIII (Bedingungen für Rückgabe, Rückerstattung und Umtausch) beschrieben.
(3) Der Veranstalter verarbeitet alle über die Website erhobenen personenbezogenen Daten streng in Übereinstimmung mit der DSGVO und der separaten Datenschutzerklärung des Veranstalters und gewährleistet so den Schutz der Rechte des Kunden.
Abschnitt IV – Schritte zum Abschluss eines Vertrags über die Reservierung und den Kauf eines Tickets im Fernabsatz
Art. 6 (1) Die Darstellung der Veranstaltung und der verschiedenen Optionen zum Kauf eines Tickets auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot des Veranstalters dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot zum Abschluss eines Fernabsatzvertrags abzugeben.
(2) Mit der Bestellung der Tickets beauftragt der Kunde den Veranstalter mit der Durchführung des Kauf- und Reservierungsvorgangs. Das Vertragsverhältnis bezüglich der Veranstaltung kommt ausschließlich zwischen dem Kunden und dem Veranstalter zustande.
7 (1) Der Abschluss des Fernabsatzvertrages über den Kauf eines Tickets erfolgt durch die folgenden aufeinander folgenden Schritte auf der Website:
- Auswahl und Warenkorb: Der Kunde wählt das gewünschte Datum, die gewünschte Uhrzeit und die Anzahl der Tickets für die Veranstaltung aus. Die ausgewählten Artikel werden in einen virtuellen Warenkorb gelegt, in dem der Kunde die Menge und den Gesamtpreis einschließlich etwaiger Zusatzgebühren überprüfen kann.
- Kundeninformationen: Der Kunde geht zur Kasse und gibt alle für die Vertragsabwicklung und die Lieferung des Tickets erforderlichen personenbezogenen Daten korrekt an, einschließlich Name, Rechnungsadresse und einer gültigen E-Mail-Adresse.
- Überprüfung und Annahme der Bedingungen: Vor der endgültigen Übermittlung erhält der Kunde eine Zusammenfassung der Bestelldetails, des zu zahlenden Gesamtpreises und der gewählten Zahlungsmethode. In dieser Phase muss der Kunde ausdrücklich bestätigen, dass er diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die Datenschutzerklärung gelesen, verstanden und akzeptiert hat. Der Kunde muss außerdem ausdrücklich über den Ausschluss des Widerrufsrechts für die jeweilige Freizeitaktivität informiert werden und diesen anerkennen.
- Verbindliches Angebot und Zahlungsverpflichtung: Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Fernabsatzvertrags ab, indem er auf die Schaltfläche zur endgültigen Bestätigung klickt, die eindeutig mit einer unmissverständlichen Formulierung gekennzeichnet sein muss, die auf die Zahlungsverpflichtung hinweist, wie z. B. „Bestellung mit Zahlungsverpflichtung” oder eine entsprechende eindeutige Formulierung (z. B. „Jetzt kaufen”). Das Angebot zum Abschluss des Vertrages wird vom Kunden durch Absenden des vollständig ausgefüllten Bestellformulars abgegeben.
- Auftragsbestätigung (Annahme): Der Veranstalter bestätigt den Eingang der Bestellung des Kunden unverzüglich durch eine automatisierte E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse (Auftragsbestätigung). Diese Bestätigung stellt die Annahme des Angebots des Kunden durch den Veranstalter dar und führt somit zum rechtsverbindlichen Abschluss des Fernabsatzvertrags. Die E-Mail enthält die Details der Bestellung, diese AGB und die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen gemäß FAGG.
(2) Nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung wird das digitale Ticket dem Kunden unmittelbar nach Abschluss des Fernabsatzvertrags per E-Mail zugestellt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Angaben auf dem Ticket unverzüglich nach Erhalt zu überprüfen. Im Falle eines Fehlers muss sich der Kunde direkt an den Veranstalter wenden.
Abschnitt V – Preisbedingungen. Zusätzliche Gebühren. Rechnungsdaten.
Art. 8 (1) Die auf der Website und in den Bestellformularen angezeigten Preise für die Tickets sind die vom Kunden zu zahlenden Endpreise. Diese Preise sind in Euro (EUR) angegeben und enthalten die derzeit in Österreich geltende gesetzliche Mehrwertsteuer (MwSt.).
(2) Der Endpreis für das Ticket umfasst alle mit dem Kauf verbundenen obligatorischen Kosten, insbesondere:
- den Grundpreis für den Eintritt zur Veranstaltung
- Die obligatorische Vorverkaufs- und Bearbeitungsgebühr.
- Die gesetzliche Mehrwertsteuer.
(3) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Preise für die Veranstaltung jederzeit anzupassen. Änderungen haben jedoch keinen Einfluss auf den Preis von Bestellungen, für die der Fernabsatzvertrag bereits abgeschlossen wurde, wie in der Bestellbestätigung bestätigt.
Art. 9. (1) Es fallen keine zusätzlichen Gebühren über den im Bestellvorgang angezeigten Endpreis hinaus an, es sei denn, der Kunde stimmt einer Nachzahlung ausdrücklich und gesondert zu.
(2) Da das Ticket in der Regel elektronisch geliefert wird, fallen in der Regel keine Versand- oder Bearbeitungsgebühren an.
Art. 10 (1) Der Veranstalter akzeptiert die folgenden Zahlungsmethoden für den Kauf des Tickets über die Website: Master Card, Visa oder PayPal.
(2) Bei Online-Käufen ist die Zahlung sofort nach Abschluss des Fernabsatzvertrags (d. h. nach Abgabe des verbindlichen Angebots und der anschließenden Auftragsbestätigung) fällig, wodurch die Reservierung des gewählten Zeitfensters für die Veranstaltung sichergestellt wird.
Art. 11 (1) Wählt der Kunde eine Zahlungsmethode mit Zahlungsaufschub (z. B. Zahlung per Rechnung, sofern angeboten) und hält er die angegebene Zahlungsfrist (z. B. 14 Tage nach Rechnungserhalt) nicht ein, gerät der Kunde in Verzug.
(2) Im Falle des Verzugs ist der Veranstalter berechtigt, eine Vertragsstrafe zu erheben, die nach Ablauf der ersten Frist 10,00 EUR und nach weiteren 14 Tagen weitere 20,00 EUR betragen kann.
(3) Nach einem erfolglosen zweiten Mahnversuch behält sich der Veranstalter das Recht vor, die ausstehende Forderung unter Einhaltung der österreichischen Inkassovorschriften an ein Inkassounternehmen zu übergeben. Sollte die Zahlung nicht eingehen, behält sich der Veranstalter das Recht vor, die Bestellung zu stornieren und die Gültigkeit des ausgestellten Tickets zu widerrufen.
Art. 12 Die elektronische Bestätigung der Bestellung dient als Handelsdokument. Eine ordnungsgemäße Rechnung mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, einschließlich Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wird dem Kunden auf Anfrage oder automatisch gemäß den österreichischen Steuervorschriften ausgestellt.
Abschnitt VI – Benutzerrollen. Rechte und Pflichten von Besuchern und Kunden.
Art. 13 (1) Für die Nutzung der Website werden zwei primäre Benutzerrollen mit jeweils spezifischen Rechten und Pflichten definiert:
- Besucher: Jede Person, die auf die Website zugreift, ohne eine verbindliche Bestellung für ein Ticket aufgegeben zu haben (d. h. keinen Fernabsatzvertrag abgeschlossen hat).
- Kunde: Eine Person, die mit dem Veranstalter einen Fernabsatzvertrag über den Kauf von mindestens einem Ticket für die Veranstaltung abgeschlossen hat.
(2) Sobald ein Besucher eine verbindliche Bestellung erfolgreich aufgegeben hat und die Bestellbestätigung (wie in Abschnitt IV definiert) erhalten hat, übernimmt er gleichzeitig die Rolle des Kunden für diese bestimmte Transaktion.
Art. 14 (1) Besucher haben hinsichtlich der Nutzung der Website folgende Rechte:
- Zugriff auf die Website, um Angebote zum Abschluss eines Kaufvertrags einzusehen, einschließlich der Überprüfung des Zeitplans, der Hauptmerkmale der Veranstaltung und der Preise.
- Kommunikation mit dem Veranstalter über die bereitgestellten Kanäle, falls Informationen über die Veranstaltung, den Veranstaltungsort oder die Bedingungen des Fernabsatzvertrags benötigt werden.
- Zugriff auf und Lesen aller auf der Website verfügbaren Informationsmaterialien und rechtlichen Dokumente, einschließlich dieser Bedingungen und der Datenschutzerklärung.
(2) Kunden haben aufgrund des abgeschlossenen Fernabsatzvertrags die folgenden zusätzlichen Rechte:
- Das Recht, unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung ein gültiges Ticket zu erhalten, das den Zugang zur Veranstaltung zum angegebenen Datum und zur angegebenen Uhrzeit gewährt.
- Das Recht, eine Rechnung für das gekaufte Ticket gemäß Abschnitt V zu erhalten.
- Das Recht, vom Veranstalter unverzüglich über Änderungen der Veranstaltung (z. B. Datum, Uhrzeit oder Programm) oder deren Absage gemäß den Bestimmungen in Abschnitt VIII informiert zu werden.
Art. 15 (1) Sowohl Besucher als auch Kunden haben bei der Nutzung der Website folgende Pflichten:
- Die Website verantwortungsbewusst und in voller Übereinstimmung mit diesen AGB, den Gesetzen Österreichs und allen relevanten Gesetzen der Europäischen Union, einschließlich derjenigen, die für den elektronischen Geschäftsverkehr und den Verbraucherschutz gelten, zu nutzen.
- Keine rechtswidrigen Handlungen vorzunehmen, die den Betrieb der Website ganz oder teilweise beeinträchtigen könnten, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den unbefugten Zugriff auf Server oder Datenbanken.
- Keine falschen, irreführenden oder betrügerischen Angaben zu machen, insbesondere bei der Angabe personenbezogener Daten während des Buchungsvorgangs.
- Keine Viren oder andere Arten von bösartigem Code hochzuladen oder zu übertragen, die in irgendeiner Weise die Funktionalität oder den Betrieb der Website beeinträchtigen oder beeinträchtigen könnten.
(2) Der Kunde hat hinsichtlich des Ticketkaufs folgende spezifische Verpflichtungen:
- Den vollen Preis für das Ticket gemäß den in Abschnitt V genannten Bedingungen zu zahlen.
- Die Angaben auf dem gelieferten Ticket unverzüglich zu überprüfen und sich bei Unstimmigkeiten oder Fehlern unverzüglich mit dem Veranstalter in Verbindung zu setzen. Bei Betreten der Veranstaltungsstätte und während der Veranstaltung die Hausordnung einzuhalten. Diese Regeln können Anforderungen hinsichtlich angemessener Kleidung, Verhalten, Altersbeschränkungen (z. B. kann Kindern unter 6 Jahren der Zutritt verweigert werden) und das Verbot von Foto-, Video- und Tonaufnahmen während der Veranstaltung umfassen.
- Sich über schnell wechselnde Vorschriften zu informieren, wie z. B. Vorschriften zum Schutz der öffentlichen Gesundheit (z. B. Impf- oder Testanforderungen), die zum Zeitpunkt der Veranstaltung in Österreich gelten können.
Abschnitt VII – Rechte und Pflichten des Veranstalters
Art. 16 Der Veranstalter hat gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen folgende Rechte:
- Änderungen an der Besetzung, dem Programm und dem Beginn der Veranstaltung vorzunehmen. Solche Änderungen berechtigen den Kunden nicht zu einer Rückerstattung oder einem Umtausch der Tickets, sofern sie keine wesentliche Änderung der Hauptmerkmale der Veranstaltung darstellen.
- Personen, die gegen die Hausordnung verstoßen, nicht angemessen gekleidet, betrunken, aggressiv oder zu jung sind (insbesondere Kinder unter 6 Jahren), den Zutritt zu verweigern oder sie aus dem Veranstaltungsort zu verweisen. Wenn ein Kind 6 Jahre oder älter ist, aber der Veranstaltung nicht folgen kann, kann ihm der Zutritt verweigert werden.
- Personen, die unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Substanzen stehen, den Zugang zur Veranstaltung zu verweigern oder solche Personen aus dem Veranstaltungsort zu entfernen. In solchen Fällen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Ticketpreises.
- Den Abschluss eines Fernabsatzvertrags zu verweigern oder eine bestehende Bestellung zu stornieren, wenn der begründete Verdacht besteht, dass der Kunde Tickets ohne vorherige Vereinbarung zum gewerblichen Weiterverkauf erwirbt.
- Die Forderung nach Zahlung bei erfolglosem zweiten Mahnversuch im Falle eines Zahlungsverzugs des Kunden an ein Inkassounternehmen abzutreten.
Art. 17 (1) Der Veranstalter übernimmt gegenüber Besuchern und Kunden folgende Verpflichtungen
- Dem Kunden vor Abschluss des Fernabsatzvertrags umfassende und genaue Informationen über die wesentlichen Merkmale der Veranstaltung, den Gesamtpreis einschließlich aller Gebühren, die Zahlungsbedingungen und das Recht auf Ausschluss des Widerrufsrechts zur Verfügung zu stellen.
- Den Eingang der Bestellung und den Abschluss des Fernabsatzvertrags unverzüglich auf elektronischem Wege zu bestätigen (Auftragsbestätigung) und das gekaufte Ticket nach erfolgreicher Zahlung zu liefern.
- Der Veranstalter ist dafür verantwortlich, dass alle auf der Website angegebenen Ticketpreise die Buchungs- und Bearbeitungsgebühr sowie die derzeit geltende Mehrwertsteuer enthalten.
- Dem Kunden den Ticketpreis nur im Falle einer Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter zurückzuerstatten, sofern das Original-Ticket (keine Kopien) zurückgegeben wird.
- Alle personenbezogenen Daten des Kunden gemäß der DSGVO und den geltenden österreichischen Datenschutzgesetzen zu verarbeiten.
(2) Der Veranstalter muss sicherstellen, dass Assistenzhunde für Menschen mit Behinderungen zu den Vorstellungen zugelassen werden, vorbehaltlich einer vorherigen Vereinbarung per E-Mail vor dem Kauf der Tickets und der Einhaltung der Anforderungen hinsichtlich Leine und Maulkorb.
Abschnitt VIII – Bedingungen für Rückgabe, Rückerstattung und Umtausch
Art. 18 (1) Der Kauf der Eintrittskarte über die Website stellt einen Fernabsatzvertrag über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten dar.
(2) Gemäß Art. 16(l) der EU-Verbraucherrechtsrichtlinie (CRD) und ihrer nationalen Umsetzung in österreichisches Recht, insbesondere § 18 (1) Nr. 10 des FAGG (Fernabsatzgesetz), gilt das allgemeine gesetzliche Widerrufsrecht (Widerrufsfrist) nicht für Verträge, bei denen die Dienstleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu erbringen ist.
(3) Da es sich bei der Veranstaltung um eine Freizeitaktivität handelt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfindet, wird der Kunde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Widerruf und eine Rückgabe der Tickets gesetzlich ausgeschlossen sind. Nach Abschluss und Bestätigung des Fernabsatzvertrags (Abschnitt IV) besteht für den Kunden daher keine Möglichkeit, den Kauf zu stornieren, das Ticket zurückzugeben oder aufgrund eines Sinneswandels eine Rückerstattung zu verlangen. Darüber hinaus ist eine Rückerstattung für ein verlorenes Ticket nicht möglich.
Art. 19 (1) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Änderungen an der Besetzung, dem Programm und dem Beginn der Veranstaltung vorzunehmen. Solche Änderungen gelten als akzeptabel und berechtigen den Kunden nicht zu einer Rückerstattung oder einem Umtausch der Tickets.
(2) Eine Rückerstattung ist nur im Falle einer vollständigen und endgültigen Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter möglich.
(3) Im Falle einer Absage durch den Veranstalter hat der Kunde nur gegen Rückgabe des Originaltickets (Kopien werden nicht akzeptiert) Anspruch auf Rückerstattung des für das Ticket gezahlten Preises.
(4) Der Kunde hat keinen Anspruch auf Schadenersatz für indirekte oder Folgeschäden, wie Stornierungsgebühren für Flüge, Hotels oder andere damit verbundene Kosten, wenn der Veranstalter die Veranstaltung absagt, es sei denn, eine solche Entschädigung wurde vor dem Kauf der Tickets ausdrücklich ausgehandelt.
Art. 20 (1) Ein Antrag auf Umtausch des Tickets gegen ein Ticket für einen anderen Termin oder eine andere Uhrzeit oder auf Rückerstattung außerhalb der gesetzlichen Stornierungsgründe (Art. 19) ist grundsätzlich ausgeschlossen.
(2) Abweichungen von den in diesem Abschnitt festgelegten Regeln können vom Veranstalter nur in besonderen Fällen unvorhergesehener Härte oder außergewöhnlicher Umstände in Betracht gezogen werden.
(3) Jede solche Abweichung von der Standardpolitik bedarf der ausdrücklichen vorherigen schriftlichen Zustimmung des Veranstalters, die nicht garantiert ist und im alleinigen und uneingeschränkten Ermessen des Veranstalters liegt. Der Kunde hat keinen Rechtsanspruch auf eine solche Ausnahme.
Abschnitt IX – Rechte an geistigem Eigentum
Art. 21 (1) Alle Inhalte auf der Website und innerhalb der Veranstaltung, einschließlich, aber nicht beschränkt auf das Logo des Veranstalters, Marken, Grafiken, Texte, Beschreibungen der Veranstaltung, das zugrunde liegende geistige Eigentum der projizierten visuellen und akustischen Inhalte und andere multimediale Materialien, sind das ausschließliche Eigentum des Veranstalters oder werden unter einer gültigen Lizenz des jeweiligen Rechteinhabers verwendet.
(2) Der Veranstalter behält sich alle geistigen Eigentumsrechte vor, die in irgendeiner Weise mit der Website und der Veranstaltung in Zusammenhang stehen, unabhängig davon, ob es sich um eigene Rechte handelt oder um Rechte, die durch vertragliche Lizenzen oder andere rechtliche Mittel erworben wurden. Alle Inhalte, auf die Besucher oder Kunden bei der Nutzung der Website oder der Teilnahme an der Veranstaltung zugreifen, unterliegen den Bestimmungen dieser AGB.
(3) Jede Person ist berechtigt, die Inhalte ausschließlich für persönliche, nicht kommerzielle Zwecke herunterzuladen, zu übertragen oder zu nutzen, sofern diese Handlungen nicht gegen das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte nach österreichischem Recht und den Richtlinien der Europäischen Union verstoßen.
(4) Die Nutzung, Vervielfältigung, Änderung, Verbreitung oder öffentliche Darstellung von Inhalten zu kommerziellen Zwecken ist ohne die ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters strengstens untersagt. Jede nachfolgende oder abweichende Nutzung der Inhalte, die nicht ausdrücklich vereinbart wurde, gilt als Verstoß gegen diese Bedingungen und als Verletzung der geistigen Eigentumsrechte des Veranstalters.
Art. 22 (1) Foto-, Video- und Tonaufnahmen während der Veranstaltung sind strengstens untersagt, da sie die geistigen Eigentumsrechte des Veranstalters und der jeweiligen Urheber der Inhalte verletzen.
(2) Kunden und Besucher erklären sich mit der Veröffentlichung oder sonstigen Verwendung von Bildern ihrer Person einverstanden, die im Rahmen von Aufzeichnungen jeglicher Art (insbesondere Foto-, Fernseh-, Film- oder Videoaufnahmen), die vom Veranstalter während der Veranstaltung genehmigt wurden, zufällig aufgenommen wurden. Der Veranstalter und vom Veranstalter beauftragte/autorisierte Dritte (z. B. Fernsehsender) sind berechtigt, solche Aufnahmen zu senden, zu veröffentlichen und zu lizenzieren.
(3) Von einem Kunden angefertigte Bild-, Video- und Tonaufnahmen, Beschreibungen oder Statistiken der Veranstaltung dürfen ausschließlich für private und häusliche Zwecke verwendet werden. Ein Kunde darf ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Veranstalters keine Video- und/oder Tonaufnahmen im Internet, im Radio, im Fernsehen oder in anderen Medien lizenzieren, ausstrahlen oder veröffentlichen.
Art. 23 (1) Der Veranstalter kann, ist jedoch nicht verpflichtet, Kunden, die ein Ticket gekauft haben, die Möglichkeit zu bieten, ihre Meinungen, Kommentare oder Bewertungen zur Veranstaltung zu übermitteln. Diese Aktivität generiert nutzergenerierte Inhalte.
(2) Mit der Abgabe einer Bewertung, eines Kommentars, einer Frage oder einer Antwort zur Veranstaltung oder zur Website gewährt der Kunde dem Veranstalter eine nicht-exklusive, unbefristete, unwiderrufliche und territorial unbegrenzte Lizenz und das Recht, diese Inhalte im Zusammenhang mit der Vermarktung und Bewerbung der Veranstaltung und der Dienstleistungen des Veranstalters zu nutzen, zu vervielfältigen, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu verbreiten und anzuzeigen.
Abschnitt X – Änderung und Ergänzung der Nutzungsbedingungen. Beendigung des Rechtsverhältnisses zwischen den Parteien.
Art. 24 (1) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu ändern oder zu ergänzen, um sie an Änderungen des rechtlichen Rahmens (z. B. österreichisches oder EU-Recht), der wirtschaftlichen Gegebenheiten oder der technischen Anforderungen der Website oder der Veranstaltung anzupassen.
(2) Änderungen dieser Bedingungen werden dem Kunden entweder durch einen gut sichtbaren Hinweis auf der Website oder durch Zusendung der geänderten Bedingungen an die letzte bekannte E-Mail-Adresse des Kunden mitgeteilt. Der Veranstalter verpflichtet sich, bei der Mitteilung der Änderungen die Art der Änderungen und das Widerspruchsrecht klar zu kommunizieren.
(3) Für bereits abgeschlossene Fernabsatzverträge (d. h. bestehende Ticketkäufe) gilt für diese spezifische Transaktion weiterhin die zum Zeitpunkt der Bestellung (Art. 18) gültige Fassung der Bedingungen, insbesondere in Bezug auf Preis, Rückerstattung und Ausschluss des Widerrufsrechts.
(4) Für zukünftige Vertragsbeziehungen (neue Ticketkäufe) gelten die geänderten Bedingungen als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nach Veröffentlichung oder Mitteilung der Änderungen einen neuen Kauf tätigt.
Art. 25 (1) Das Vertragsverhältnis aus einem Fernabsatzvertrag über den Kauf eines Tickets kommt mit der Auftragsbestätigung des Veranstalters zustande und bleibt bis zur erfolgreichen Erbringung der Leistung, d. h. bis zum Ende der Veranstaltung am angegebenen Datum, bestehen.
(2) Der Veranstalter ist berechtigt, den Fernabsatzvertrag (d. h. das Ticket) in den folgenden Fällen mit sofortiger Wirkung zu kündigen:
- Nichteinhaltung der Zahlungsfristen durch den Kunden
- Verstoß des Kunden gegen das Verbot des gewerblichen Weiterverkaufs des Tickets
- Schwerwiegender Verstoß des Kunden gegen sonstige wesentliche Verpflichtungen aus diesen Bedingungen oder der Hausordnung des Veranstaltungsortes.
(3) Der Kunde ist nur unter den besonderen Bedingungen der Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter zur Kündigung des Vertrags berechtigt, was zu einem Anspruch auf Rückerstattung des Ticketpreises führt, jedoch nicht zu einem Recht auf Kündigung des Vertrags aufgrund eines gesetzlichen Widerrufsrechts.
(4) Die Nutzung der Website durch den Besucher oder Kunden (in seiner Eigenschaft als Nutzer der digitalen Plattform) gilt als beendet, wenn der Nutzer die Nutzung der Website einstellt. Bestimmungen in Bezug auf geistige Eigentumsrechte und anwendbares Recht bleiben auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.
Abschnitt XI – Schutz personenbezogener Daten
Art. 26 (1) Der Veranstalter verpflichtet sich, alle erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten des Besuchers und des Kunden gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) und den einschlägigen österreichischen Datenschutzgesetzen zu ergreifen.
(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Veranstalter ist in erster Linie für die Erfüllung des Fernabsatzvertrags über den Verkauf des Tickets (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) erforderlich. Darüber hinaus kann die Datenverarbeitung auf der Grundlage der ausdrücklichen Einwilligung des Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) für nicht wesentliche Zwecke wie Marketingmitteilungen erfolgen.
(3) Umfassende Informationen über die Arten der verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, die Dauer der Speicherung der Daten und die Rechte der betroffenen Person (einschließlich des Rechts auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch) sind in einem separaten Dokument mit dem Titel „Datenschutzerklärung” öffentlich zugänglich gemacht.
(4) Der Kunde und der Besucher erkennen an und akzeptieren, dass sie durch die Nutzung der Website und den Abschluss eines Fernabsatzvertrags über den Inhalt der Datenschutzerklärung informiert wurden, die integraler Bestandteil der rechtlichen Dokumentation des Veranstalters ist.
Abschnitt XI – Übergangs- und Schlussbestimmungen
Art. 27 (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und alle sich daraus ergebenden Rechtsbeziehungen zwischen dem Veranstalter und dem Kunden unterliegen dem materiellen Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Diese Rechtswahl gilt unbeschadet der zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen des Landes, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Gerichtsstand ist die Stadt Salzburg (Österreich).
(2) Für Kunden, die Verbraucher (im Sinne von Art. 2) sind und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, gelten die gesetzlichen Bestimmungen des § 14 KSchG (Österreichisches Konsumentenschutzgesetz), d. h. es ist das zuständige Gericht am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt des Verbrauchers in Österreich zuständig.
Art. 28 (1) Der Veranstalter unterwirft sich keinem Verfahren zur alternativen Streitbeilegung (ADR).
(2) Der Kunde hat das Recht, sich zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kaufverträgen an die allgemeinen österreichischen Behörden für alternative Streitbeilegung zu wenden. Wenn es keine spezialisierte Behörde gibt, kann die allgemeine Schlichtungsstelle in Anspruch genommen werden, nämlich: Schlichtung für Verbrauchergeschäfte, https://verbraucherschlichtung.at/, oder andere staatlich anerkannte Schlichtungsstellen in Österreich.
(3) Der Kunde kann auch direkt beim Veranstalter per E-Mail an office@light-of-creation.com eine Beschwerde einreichen, um erste Lösungsversuche zu unternehmen.
Art. 29 (1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
(2) Die unwirksame, undurchführbare oder rechtsunwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Bestimmung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck und der Absicht der ursprünglichen Bestimmung unter Beachtung des österreichischen Rechts am nächsten kommt.
Art. 30 (1) Die verbindliche Sprache dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist Englisch.
(2) Diese österreichisch-deutsche Übersetzung dient lediglich der Übersichtlichkeit. Bei Widersprüchen oder Unstimmigkeiten zwischen der österreichischen, deutschen und englischen Fassung ist der englische Text maßgebend.

